Die Mullahs

"Nichts gegen den Islam! Die Moslems sind ja auch Menschen. Wir müssen mit Ihnen zurecht kommen. Aber Mullahs? Mit denen möchte ich nichts zu tun haben. Der islamische Klerus, das sind die radikalen Aufhetzer, die den Weltfrieden gefährden." So und so ähnlich denken viele, oder?

Wie sieht ein Mullah die Welt?


Es gibt in der Tat vieles, worüber sich ein aufgeklärter Europäer besser nicht mit einem Mullah unterhalten sollte: Allein die Behauptung, es hätten schon Menschen auf dem Mond gestanden, kann einem einen furchtbaren Streit eintragen. Die Aussage, daß der Mond die Erde in einer Entfernung von 384 000 km umkreist, hätte man zu Zeiten der Taliban nicht wagen dürfen. Über den Mond steht einiges im Koran. Außerdem hat der Prophet manches über ihn geäußert, so daß man aus dem Koran und der islamischen Tradition genug über den Himmelskörper weiß. Davon stimmt allerdings nur wenig mit den Erkenntnissen der Astronomie überein. Psychologen der Kabuler Universität ahnten nicht, was sie riskierten, als sie in der Taliban-Zeit eine Konferenz mit dem Titel "Die Krankheiten der menschlichen Seele" ankündigten. Die Seele des Menschen ist ein Teil Allahs. Also kann sie nicht erkranken. Eine rasche Änderung des Titels rettete die Veranstaltung. Wettervorhersagen waren zur Zeit der Taliban verboten. Nur Allah kann wissen, was das Schicksal bringt. Meteorologie ist Hybris.

Vieles, was gerade aufgezählt wurde, hat sich während der Taliban-Herrschaft ereignet. Und die Taliban vertraten so manches, was die Mehrheit der afghanischen Mullahs anders sah. Doch die oben angeführten Überzeugungen über naturwissenschaftliche und psychologische Gegebenheiten sind Gemeingut der großen Masse der afghanischen Mullahs - und Laien. Ein knallig rotes Tuch für fast alle afghanischen Geistlichen ist die Evolutionstheorie. Die ist schon deshalb vollkommen falsch, weil die Welt erst vor einigen tausend Jahren geschaffen wurde, so daß es sinnlos ist, über Entwicklungen zu reden, die sich in Jahrmillionen abgespielt haben sollen. Hier fällt vielleicht auf, dass die Lehrer in Kansas noch vor wenigen Jahren verpflichtet waren, gleichberechtigt neben der Evolutionstheorie die Theorie von der Erschaffung der Welt vor gut 6000 Jahren zu unterrichten. Und auch unter den afghanischen Mullahs gibt es abweichende Meinungen. Ein führender Geistlicher sagte öffentlich, es sei für ihn als Moslem kein Problem, an das zu glauben, was ihm ein Naturwissenschaftler an Hand von Versteinerungen über die Entwicklung der belebten Natur erläutert habe.

Auch im Abendland hatten es die Naturwissenschaften schwer, ihre Erkenntnisse gegen die Lehren der Kirche zu vertreten. Bei uns entwickelten sich die Wissenschaften vor allem an den Universitäten, und das waren zunächst kirchennahe Einrichtungen. Dort arbeiteten Theologen und Naturwissenschaftler unter einem Dach. Die Universitätstheologen erfuhren aus erster Hand, was man Neues über die Bewegungen der Planeten herausgefunden hatte. Sie kannten die Astronomen persönlich, die die neuen Erkenntnisse fanden und diskutierten. Sie wußten daß die Kollegen von den Naturwissenschaften seriöse Gelehrte waren. Theologen ließen sich von Naturwissenschaftlern erläutern, wie man die neuen Theorien begründete. Dennoch wurde Giordano Bruno verbrannt und Galileo Galilei kam gerade noch mit einem blauen Auge davon. Später war die Kirche weise genug, den offenen Kampf mit den modernen Naturwissenschaften zu vermeiden. Man überprüfte das eigene Lehrgebäude. Viele Detailgewissheiten wurden per Abstraktion relativiert. Mehr und mehr zog man sich auf die eigentliche Botschaft des Christentums zurück. In Kansas und den angrenzenden Gebieten war das Abstraktionsvermögen nicht so belastbar.

Was kann man in dieser Beziehung von islamischen Geistlichen erwarten? Die haben nicht mehrere Jahrhunderte lang in meist freundschaftlicher Nachbarschaft neben Naturwissenschaftlern gelebt und gearbeitet. Für einen Mullah leben die modernen Astronomen, Kernphyiker und Genforscher auf anderen Erdteilen. Sie sprechen andere Sprachen und - sie sind Ungläubige. Sie kommen aus einer Kultur, die dem Islam seit Jahrhunderten übel mitspielt. Denen kann man nicht trauen. Die wollen den Islam zerstören. Der Teufel hat sie geschaffen.

Der afghanische Mullah zweifelt nicht daran, daß Allah uns alles erklärt hat, was wir wissen müssen. Im Prinzip sind wir in der Lage mit den Mitteln der Theologie jedes Problem zu lösen. Sehr viele Fragen sind bereits für alle Zeiten beantwortet, z.B. auch solche, die das Zusammenleben von Mann und Frau betreffen. Ein afghanischer Mullah sieht keinen Anlass, nach dem "Wesen" dessen zu fragen, was Gott uns durch den Koran oder die Tradition mitgeteilt hat. Allah hat uns sehr viele Einzelheiten mitgeteilt, die alle wichtig sind. Keine von denen kann man irgendwie relativieren? Allerdings gibt es innerhalb des Islams sehr verschiedene Traditionen. Auch ist der Klerus nicht hierarchisch organisiert und einer einzigen Lehre verpflichtet wie in der katholischen Kirche. Jeder Moslem, der über seinen Tellerrand hinaussieht, entdeckt, dass einiges, was für ihn eine absolute Gewissheit ist, für andere Moslems nicht gilt. Doch das führt dazu, dass er seine eigenen Wahrheiten noch stärker verinnerlicht und sich gegen die der anderen abschottet. Eine Relativierung von Glaubensinhalten findet auf Grund solcher Unterschiede in der reinen Lehre nicht statt.

Man mache sich also keine Illusionen! Die gewaltigen Unterschiede zwischen den Überzeugungen eines islamischen Geistlichen und eines modernen Europäers lassen sich nicht in einem seichten Multi-Kulti- Eia-Pupeia versenken. Also bleibt nur "der Kampf der Kulturen"?

Staat und Klerus in Afghanistan

Islamische Länder wurden und werden von weltlichen Staatsoberhäuptern, Kalifen, Emiren, Königen oder auch Präsidenten, regiert. Die wichtigsten Geistlichen werden vom Staatsoberhaupt ernannt und manchmal auch abgesetzt. So ist der Klerus vom Herrscher abhängig. Andererseits sind die Geistlichen die Wächter der Religion. Wenn sie fürchten, dass der Islam bedroht ist, rufen sie die Bevölkerung zum Widerstand auf. Hier muß der Herrscher vorsichtig sein. Eine Ausnahme von diesem Nebeneinander von weltlichem Herrscher und Mullahs gab es in der Geschichte bisher nur im Iran, wo seit Khomeini der Klerus allein an der Macht ist, sowie in Afghanistan unter den Taliban.

In Afghanistan spitzte sich das Verhältnis zwischen Staatsführung und Klerus seit dem frühen zwanzigsten Jahrhundert zu. Zu dieser Zeit reisten immer mehr Afghanen ins Ausland. Dort lernten sie modernen Industrien und effiziente Verwaltungen kennen. Die Unzufriedenheit mit den Zuständen im eigenen Land wuchs in der städtischen Mittel- und Oberschicht. Die Regierung versuchte Afghanistan zu reformieren. Man schuf immer mehr Institutionen, die es auch im Ausland gab: Fachministerien, eine Wehrpflichtarmee, Schulen mit Jahrgangsklassen, in denen es um Versetzungen und Noten ging, ein Rechtssystem mit Zivil- und Strafrecht. Die große Mehrheit der Bevölkerung verstand nicht, warum man im Staat alles änderte, nur um es so zu machen, wie die Ungläubigen in Europa. Die allermeisten Mullahs teilten solche Bedenken der Bauern auf dem Land und der kleinen Händler und Handwerker in den Städten. Ja, der Klerus empfand die Neuerungen als Bedrohung. Bisher hatten die Moscheen den Kindern, die das wollten, etwas Lesen und Schreiben beigebracht. Jetzt mußte der Mullah mit dem Lehrer um die Jungend kämpfen. Bisher wurde nach der islamischen Scharia Recht gesprochen. Jetzt gab es die verschiedensten Gerichtshöfe in denen nach Gesetzen geurteilt wurde, die so ähnlich auch für Franzosen galten. Die Mullahs verloren einen Teil des Einflusses, den sie seit Jahrhunderten hatten. Und diese Entwicklung stand erst am Anfang. Die Geistlichen fürchteten, dass es letztlich um die Religion ging. Sie versuchten Reformen zu blockieren. Eltern wurden ermuntert, die Kinder nicht in die Schule zu schicken. Der Staat erkannte, dass der Klerus ein Hindernis für seine Reformen war. Also versuchte er den Geistlichen jeden Einfluß zu nehmen und sie ganz auf ihre Moscheen zu beschränken. Die Moscheen wurden immer mehr zu Zentren des Unmutes über die Regierungspolitik.

Ein besonders eifriger Reformer war der König Amanullah. 1929 sorgte der Klerus für seinen Sturz. Blutige Unruhen folgten in den Monaten darauf. Danach wurden Reformen behutsamer vorangetrieben. Das ging den Bürgern, die ihr Land für rückständig hielten, zu langsam. Im Frühjahr 1978 putschte sich eine Gruppe solcher Modernisten an die Macht. Deren Vorbild war die Sowjetunion. Schnell und ohne viel Sachkenntnis wurden radikale Reformen durchgepeitscht. Dorfälteste, Geistliche und liberale Bürgerliche wurden zu Tausenden umgebracht. Der Klerus rief zum Widerstand auf. Die Sowjetunion schickte zum Jahresende 1979 eigene Truppen. Doch selbst die konnten die kommunistische Herrschaft auf die Dauer nicht retten. In einem blutigen Krieg vertrieben die Afghanen die Kommunisten. Ein mehrjähriger Bürgerkrieg folgte, in dem schließlich die Taliban die Oberhand gewannen. Sicher wurden die Taliban auch vom Ausland beeinflußt und mißbraucht. Aber vor allem trieb sie der Wille, Afghanistan ein für alle Mal von den schädlichen modernen Einflüssen zu reinigen.

Die Konfrontation mit den Mullahs hat also sehr viel Blut gekostet. Die Weiterentwicklung der afghanischen Gesellschaft hat sie nicht gefördert sondern blockiert. Eine so einflussreiche Gruppe wie den Klerus kann man nicht an den Rand der Gesellschaft drücken. Nur in Zusammenarbeit mit den Mullahs kann Fortschritt erzielt werden. Aber ist das denkbar?

Kann man mit Mullahs zusammenarbeiten?

Während des Krieges mit den Kommunisten entstanden in vielen ländlichen Gegenden Schulen. Dort, wo vor der Vertreibung der Kommunisten Mullahs gegen den Lehrer gehetzt und die Eltern davor gewarnt hatten, ihre Kinder zum Unterricht zu schicken, setzten sich Mullahs für die Gründung von Schulen ein, nachdem die Kommunisten verjagt waren. Mullahs ermunterten Lehrer, Schulen zu eröffnen. Sie baten ausländische Organisationen um die Unterstützung des Unterrichtes. Wie kam es zu diesem Sinneswandel? Nun, die Schulen waren vorher Einrichtungen der Kabuler Regierung, die die Mullahs als Gegner behandelte. Viele Lehrer, die auf dem Land arbeiteten, fühlten sich als Vertreter der Moderne und polemisierten gegen die Geistlichen. Die Kommunisten machten Schulen nach ihrer Machtergreifung vollends zu Zentren antireligiöser Propaganda. Nach der Vertreibung der Kommunisten waren Schulen lokale Institutionen. Die Mullahs wollten, dass die Kinder lesen und schreiben lernten. Jetzt konnten Mullahs - ebenso wie Kommandanten und Dorfälteste - die Schulen besuchen und sehen, ob alles, was dort stattfand, den guten Sitten entsprach. Mit solchen Schulen konnten sie gut und gerne leben.

Kurz nachdem ich 1998 nach Kabul kam, besuchte ein Mullah unser Büro. Er erläuterte, dass er beruflich verpflichtet sei, für die Bildung aller Menschen zu sorgen. Er bat uns, ihm zu helfen, in seiner Moschee ein Schulprogramm zu betreiben. Ich belehrte ihn, dass wir nur solchen Unterricht fördern werden, der auch Mädchen offen steht. Aber den habe ja die Taliban-Regierung verboten. Der Mullah erwiderte, dass er auch von Unterricht für Mädchen gesprochen habe. Er habe doch gesagt, er müsse sich für die Bildung aller Menschen einsetzen. Ich mußte Luft holen, äußerte dann aber, dass er mit den Taliban Ärger bekommen werde. Darauf nestelte er Briefe hervor, die von hohen Repräsentanten des Regimes unterschrieben worden waren, einer sogar von dem Minister, der der grauenhaften Religionspolizei vorstand. Die Briefe ermächtigten unseren Besucher, Unterricht für Jungen und Mädchen durchzuführen. Wie war das möglich? Ich verstand nichts mehr.

Natürlich unterstützten wir den gewünschten Unterricht. Bald darauf kam ein hoher Beamter des Ministeriums für Islamische Angelegenheiten - ein Mullah - zu uns. Er wollte wissen, was wir mit dem Unterricht in der Moschee zu tun hätten. Wir erklärten es ihm. Er wollte wissen, wer das erlaubt habe. Wir erzählten von den Briefen der hohen Herren. Dergleichen sei null und nichtig, sagte der Mann. Nur sein Ministerium habe darüber zu entscheiden, was in den Moscheen stattfinde. Doch wir sollten keine Angst haben. Sein stellvertretender Minister wolle nur, dass wir solche Aktivitäten gemeinsam mit seinem Ministerium durchführten. Bald danach saß ich beim Vizeminister - einem Mullah. Zügig handelten wir einen Vertrag über die Zusammenarbeit aus. Danach entstand ein Programm, daß es 10 000 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren - die gute Hälfte waren Mädchen - ermöglichte, in 15 verschiedenen Kabuler Moscheen einem ganz normalen Schulunterricht zu folgen. Die Imame der betroffenen Moscheen waren mit Begeisterung bei der Sache. Einige andere Mullahs banden wir in die begleitende Lehrerfortbildung ein. Die Mullahs verstanden schnell, dass es uns um nichts als einen möglichst guten Unterricht ging. In praktischen Fragen standen sie uns mit Rat und Tat zur Seite. Offiziell hatten die Taliban den Unterricht für Mädchen verboten. Daher gab es auch Vertreter des Taliban-Regimes, die etwas gegen den Unterricht für Mädchen hatten. Mehrmals versuchten solche Leute, die Schulen schließen zu lassen. Doch der Vizeminister und "unsere" anderen Mullahs, retteten das Moschee-Schul-Programm immer wieder, so dass es die Taliban-Herrschaft mit Glanz überlebte.

Inzwischen hatte ich verstanden, wie das alles möglich war. Eigentlich hätte man es sich vorher klar machen können: Mullah ist nicht gleich Mullah. Das galt ganz besonders in der Taliban-Zeit. Ein "Talib" ist ein Religionsschüler, d.h. einer, der Mullah werden will. "Taliban" ist der Plural von "Talib". Die Taliban-Bewegung nannte sich so, weil sie ihre Anhänger anfangs in Flüchtlingslagern in Pakistan rekrutierte, wo sie sich religiösen Studien unterworfen hatten. Was diese Taliban dort lernten, war äußerst dürftig. Sie waren meist Analphabeten. Pakistaner und Araber trichterten ihnen in wenigen Monaten ein paar religiöse Gewissheiten ein. Der Islam, den sie vertraten, stimmte in vielem nicht mit dem traditionellen afghanischen Islam überein. Überall, wo die Taliban an die Macht kamen, wurden alle Schlüsselpositionen mit Mullahs besetzt. Nur Geistliche können nämlich kompetent entscheiden, denn die Grundlage aller Entscheidungen ist die richtige Auslegung des Koran und der Traditionen. Da die ungebildeten Taliban der ersten Stunde bei weitem nicht für alle Führungspositionen, die in Afghanistan zu besetzen waren, reichten, mußte man auf gestandene Mullahs zurückgreifen, die noch eine gründliche Ausbildung genossen hatten. Diese Männer hatten einen ganz anderen Bildungshintergrund als die jungen Wilden. Über Schulen und die Ausbildung von Frauen und Mädchen hatten sie anderes gelernt, als es die Talibanführung verordnete.

Diese Zusammenarbeit mit den Mullas, die formal zum Talibanregime gehörten, war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Die Aufgeschlossenheit und Neugier, mit der mir die Mullahs begegneten, hat mich für sie eingenommen. Beide Seiten haben gelernt, dass man in praktischen Dingen zusammenarbeiten kann und dass sich dabei Freundschaft entwickelt. Allerdings haben wir nicht versucht, uns über religiöse Probleme zu unterhalten. Außerdem führte unser Programm nur bis zur sechsten Klasse. Es musste nicht entschieden werden, ob die Bewegungen der Planeten oder die Evolutionstheorie unterrichtet werden sollen. Doch wir hatten inzwischen eine Beziehung voller Vertrauen und Achtung voreinander aufgebaut. Nur wenn eine solche zwischenmenschliche Basis besteht, kann man sich konstruktiv über Fragen unterhalten, die man verschieden beantwortet.

Nach dem Sturz der Taliban wechselte natürlich die Leitung des Ministeriums für Islamische Angelegenheiten. Doch die Vizeminister waren wieder Mullahs. Die luden uns ein und baten um die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Wir wurden ermuntert, unser Moschee-Schul-Programm so auszurichten, dass es besonders arme Bevölkerungsschichten erreicht. Es gäbe viele Jungen, die betteln oder Zeitungen verkaufen müssten und daher keine Zeit hätten, den ganzen Vormittag in der Schule zu sitzen. Auch gäbe es viele Familien, die ihren Töchtern aus den verschiedensten Gründen einen Besuch der normalen staatlichen Schulen nicht erlaubten. Wir haben unseren Unterricht daraufhin ganz auf die frühen Morgenstunden verlegt. So können wir Kindern, die sonst Analphabeten blieben, zu ordentlichen Grundkenntnissen im Lesen, Schreiben und Rechnen verhelfen.

Bei Gesprächen im Ministerium kam einmal die Rede auf die christlichen Schulen, die in anderen Ländern von kirchlichen Institutionen getragenen werden. Darauf berichtete einer der Vizeminister, dass man sich um Kontakte zu christlichen Kirchen bemühe. Man würde gerne selber als Schulträger auftreten und von den Kirchen lernen, wie man das macht.

Peter Schwittek (2003)