Roya wird nie laufen können...

Liebe Freunde, diesmal erhalten Sie einen etwas anderen Rundbrief. Roya, ein Mädchen von jetzt 15 Monaten macht uns Sorgen. Wenn nichts geschieht, wird sie ihr Leben lang nur robben können, nicht gehen oder wenigstens kriechen. Näheres dazu finden Sie im Anhang. Ich gebe zu: Diese Aktion ist nicht professionell. Es gibt in Afghanistan zig-Tausende, die schwere gesundheitliche Probleme haben. Roya kennen wir zufällig. Für sie setzen wir uns ein. Die Nöte der anderen Menschen verdrängen wir. Das stimmt. Aber hier haben wir uns schon eingemischt. Wir kennen Roya und ihr Leiden. Roya könnte auch in Afghanistan operiert werden. Wir fürchten wahrlich nicht ohne Grund, dass das daneben geht. Sollen wir nun sagen: „Da kann man halt nichts machen.“? Wir wissen, dass man in Deutschland etwas machen kann. Wenn man nichts tut, würde uns dieses Kind und seine Familie nie mehr aus dem Kopf gehen. Roya kann nicht sitzen. Ich würde immer wieder vor mir sehen, wie die Mutter oder eine Schwester Roya aufs Klo schleppt – auch später, wenn Roya nicht mehr klein und leicht ist. Werfen Sie uns ruhig vor, dass wir uns eigentlich selber helfen wollen! Wir bitten Sie trotzdem um Ihre Hilfe – für Roya.

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